In den Sattel, fertig, Spaß! Mehr als 10.000 Menschen folgten dem Aufruf der Veranstalter und erkundeten den Kreis Unna auf einem rund 55 Kilometer langen, weitgehend für den Autoverkehr gesperrten Kurs durch Lünen, Bergkamen, Kamen, Bönen und Unna. Sie konnten sich an der Seseke, am Kuhbach und am Afferder Bach quasi im Vorbeifahren davon überzeugen, was der Lippeverband in den Jahrzehnten alles zur Gestaltung der heimischen Wasser-Welten beigetragen hat. Als ein weiteres Highlight bereicherte der 2015 eröffnete Alleenradweg die diesjährige Strecke.

Auch die dritte Ausgabe der „radkult(o)ur“ hat so wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass der Kreis Unna zu einer hoch attraktiven Fahrradregion geworden ist. Ein mehrere hundert Kilometer langes, engmaschiges und gut ausgeschildertes Radwegenetz macht die Wege für Alltagsradler kurz und für Freizeitradler schlichtweg schön.

Aber nicht nur die Strecke, sondern auch das bunte Kulturprogramm kam bei den Radlerinnen und Radlern gut an. Vor Ort im Kurpark in Unna-Königsborn, auf dem Markt in Kamen, im Seepark in Lünen, am Stadtmuseum Bergkamen, am Förderturm in Bönen und am Wegesrand konnten sie sich verpflegen, Livemusik erleben, sich an Mitmachaktionen beteiligen oder die vielen Informationsangebote rund ums Rad in Anspruch nehmen.

Die radKULT(O)UR steht also auch in diesem Jahr für einen rundum gelungenen, erlebnisreichen Tag!

Mein Dank gilt den Partnern der Veranstaltung: dem Lippeverband, der sich erstmals als Mitveranstalter engagiert hat, den Städten Bergkamen, Kamen, Lünen und Unna sowie der Gemeinde Bönen, dem Hellweger Anzeiger, der AOK und dem ADFC. Er geht aber auch an das DRK, das THW und die Polizei sowie an über 200 weitere ehren- und hauptamtliche Helferinnen und Helfer, die für einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt und damit die radKULT(O)UR 2016 erst möglich gemacht haben!

Einen wichtigen Beitrag, ohne den eine Realisierung der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre, leistete auch das Land Nordrhein-Westfalen durch seine finanzielle Förderung.

Ich freue mich schon jetzt auf eine Neuauflage der radKULT(O)UR in zwei Jahren, wenn es im September 2018 wieder heißt: „Rauf aufs Rad und ab durch den Kreis“.

Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna

(Foto: Linda Peloso)